Monique

Eltern ans Wort: Blog 1 – der Start

“Wie froh war ich, dass ich es in meine ‘Krankenhaustasche’ gepackt hatte!”

Ich schaue auf meine Brüste. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bald Milch aus ihnen fließen soll. Wie sieht die Milch aus? Und wie kommt sie raus? Wird es ein großer Strahl sein? Oder mehrere kleine?

Eben warten. Vielleicht kommt gar keine Milch heraus! Ich weiß von meinen Freunden, wie kompliziert das Stillen sein kann. Ich hoffe, es klappt, aber wenn nicht, dann werde ich keine große Sache daraus machen! Ich wusste nicht, dass….

Die Entbindung endete unerwartet mit einem Kaiserschnitt. Ich wurde von dem (meist sehr netten) Krankenhauspersonal sehr gut versorgt. Ich hatte Zugang zu den besten Fachleuten, sogar eine Laktationsexpertin kam vorbei. Eine Milchpumpe wurde problemlos für mich organisiert, denn daran hatte ich echt nicht gedacht. Denn… das Stillen, na ja, das klappte nicht. Egal wie stark ich massierte und versuchte, den Milchfluss in Gange zu bringen – es kam nichts heraus.

Eine Portion Flaschennahrung, bitte!

Meine Tochter hatte ein niedriges Geburtsgewicht und deshalb war das Krankenhauspersonal ein wenig gestresst. Es sollte nicht zu lange dauern, denn sonst würde meine Tochter ein “Fläschchen” mit Säuglingsmilchnahrung bekommen. Alle möglichen neuen Scrabble-Begriffe flogen mir um die Ohren. Kolostrum – nie gehört!

Als nach einem Tag die Muttermilch noch immer nicht floss, war das „Fläschchen“ Milchnahrung wirklich nötig. Ich war so froh, dass ich mich vorbereitet hatte und dass ich in meine „Krankenhaustasche“ eine Packung Säuglingsmilchnahrung eingepackt hatte!

Ich bin der Typ Frau, der im Supermarkt die Etiketten liest

Ich versuche, E-Nummern zu vermeiden. Und ich bevorzuge es, meine eigenen Körperpflegeprodukte herzustellen. Obwohl ich es damals nicht zugeben wollte, muss ich im Nachhinein gestehen, dass die Hormone und die viele Freizeit während meines Schwangerschaftsurlaubs, dies noch verstärkte. Nur das Beste für mein Kind!

Mit dem Wissen, dass das Stillen nicht unbedingt funktionieren muss, wollte ich im Vorfeld herausfinden, welche Flaschennahrung die beste Alternative wäre. Ich habe auch über die Muttermilchbank gelesen (die gibt es bestimmt auch in Deutschland). Eine fantastische Initiative, aber für mich kam es dann doch nicht in Frage, die Milch von jemand anderen zu geben…
Ist diese Mutter gesund? Isst sie gut? Hat sie irgendwelche übertragbaren Krankheiten?

 

Und es fühlte sich ein bisschen bedrohlich an. Eine andere Mutter, die mein Kind füttert. Total heuchlerisch natürlich. Denn auch Milchnahrung wird aus tierischer Muttermilch hergestellt. Trotzdem fühlte sich das besser an, weil es komplett durchdacht ist und den heutigen Standards entspricht. 

Bio ist für mich die Norm

Für mich ist Bio normal. Ich denke dabei an den Tierschutz und die Umwelt. Das hat im Vorwege schon mal viele Marken eliminiert. Durch mein Flaschenmilch-Selbststudium hatte ich dann auch eine leichte Vorliebe für Ziegenmilch, aber das war nicht unbedingt ausschlaggebend.

Auf den ersten Blick scheinen sich die Inhaltsstoffe bei vielen Produkten sich nicht groß voneinander zu unterscheiden. Schließlich gibt es sehr strenge Regeln, die künstliche Milch erfüllen muss. Aber nach einiger Recherche, habe ich doch einige Unterschiede entdeckt. Ich fand diese Unterschiede so wichtig, dass ich anfing, Vergleiche anzustellen. Schließlich landete ich bei Pure Goat.

Darum landete also eine Verpackung von Pure Goat in meiner „Krankenhaustasche“ Eine skeptische Krankenschwester nahm sie heraus.

Sie musste ihre Brille aufsetzen, weil sie diese Flaschenmilchnahrung noch nie zuvor gesehen hatte! Sehr lustig im Nachhinein, denn ich weiß jetzt, dass sich die Zubereitung von Ziegenmilchbabynahrung sich nicht von anderen Produkten unterscheidet. Aber es war natürlich gut,  dass die Krankenschwester so präzise danach guckte.

Ich bin so froh, dass das allererste Fläschchen meiner Tochter, dieses wichtige Fläschchen, das Produkt war, das ich selbst ausgesucht hatte und das ich immer noch gut finde. Ich bin froh, dass ich nicht schnell im Krankenhaussupermarkt noch eine Packung kaufen musste. Da hat man meistens super wenig Auswahl und alles ist oft viel teurer als anderswo. Und ich war auch sehr froh, dass ich nach zwei Tagen doch Stillen konnte. YES!

Warum ich nach ein paar Wochen doch mit Flaschennahrung begonnen habe und wie das funktioniert hat, könnt ihr in meinem nächsten Blog lesen. Habt Ihre Fragen zu meinem Blog? Schickt mir dann gerne eine E-Mail an info@puregoatcompany.com. Das Team leitet eure Fragen gerne an mich weiter. 

 

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