Eltern ans Wort: Blog 2 – Papa wünscht sich mehr Transparenz

“Stillen ist das Beste für Babys – aber wenn es nun mal nicht klappt, was dann?“

Hallo, mein Name ist Michiel. Ich bin der Ehemann von Monique. Sie bloggt für Pure Goat Company über ihre Erfahrungen mit Flaschennahrung. Als stolzer Vater eines kleinen Mädchens (siehe Foto) habe ich natürlich auch eine Meinung dazu. Deshalb schreibe ich heute diesen Blog!

Um zu beginnen: Ich habe total unterschätzt, was eine (ankommende) Vaterschaft so alles bedeutet. Mein großes Glück ist, eine Frau zu haben, die nichts dem Zufall überlässt!
Die Schwangerschaft war eine Überraschung, aber wir waren beide sehr glücklich darüber. Unsere Tochter war mehr als willkommen! Aber dann …

An was man alles so denken muss..? Von der Erstausstattung über das Bettchen (oder lieber eine Wiege) bis zu der Frage der (Flaschen)Nahrung – die Liste ist endlos. Superspannend fand ich immer die Ultraschalls – vor allem das Erste. Schlägt das Herz? Entwickelt sich das Baby gut und ist alles so, wie es sein soll?

Bis zum ersten Ultraschall hatten wir noch nichts in Sachen „Vorbereitungen“ unternommen. Wir dachten, na ja, das kommt schon alles. Aber dann hört man auf einmal das kleine Herz schlagen und wir dachten: jetzt ist es wirklich Zeit, um loszulegen.

Wir waren bereit für die wichtigen Entscheidungen – hatten aber andere Schwerpunkte

Monique kümmert sich hauptsächlich um die Kleidung für unser Baby (Wolle, Wolle und nicht zu vergessen Wolle). Ich fand andere Dinge viel wichtiger. Der richtige Kindersitz fürs Auto oder welchen Kinderwagen wir kaufen sollten. Im Nachhinein eine ungewollte und ziemlich klischeehafte Verteilung der Aufgaben.

Tja, gar nicht so einfach am Strand mit Kinderwagen…

Grundsätzlich fällt es mir nicht besonders schwer, Entscheidungen zu treffen. Um ehrlich zu sein, ich fand es sehr bequem, dass Monique viele Dinge so gut „untersuchte“. Puh, aber manchmal ging es einfach zu weit. Wo ich dachte, die Entscheidung wäre längst gefällt, untersuchte sie noch tagelang weiter. Und als ich sie darauf ansprach, dass doch alles geklärt sei, bekam ich auch noch etwas auf die Mütze… Dabei hatte ich es nur gut gemeint. Zum Teil liegt das in der Natur der Sache, aber man sollte nie die Schwangerschaftshormone unterschätzen.

Wir ernähren uns hauptsächlich biologisch und das wollen wir auch für unser Kind

Was mich betrifft, so hätte ich mich für die günstigste Bio-Folgemilch aus dem Supermarkt entschieden. So ungefähr: Das ist ein Bioprodukt – CHECK und weiter. Die Zutaten sind so streng reguliert, das kommt schon alles gut. Aber Monique ist förmlich in die Materie Flaschennahrung „eingetaucht“. Sie hat mir Vorträge gehalten über Bio-DHA und wie wichtig es ist, dass keine Zutaten wie Palmöl oder Thunfischöl in Babynahrung verwendet wird usw.. Mir brummte dann regelmäßig der Kopf von all diesen Informationen.

Wie ich bereits sagte, freue ich mich über ihren scharfen Verstand. Und ganz ehrlich, es spart mir eine Menge Zeit. Alles wird von ihr tip top geregelt. Ich kann mich auf Ihre Entscheidungen verlassen, weil ich weiß, dass es die besten Entscheidungen sind.

Also halte ich es bei einem “Okay Schatz, lass uns das so machen, ja?“ So kam es auch, dass eine Verpackung Bio-Ziegenmilchpulver (ohne Thunfisch- oder Palmöl) von Pure Goat Company in der Krankenhaustasche landete (und ein paar weitere Pure Goat Verpackungen in unserer Speisekammer).

Flaschennahrung war für unsere Tochter lebenswichtig

Unsere Tochter war bei der Geburt etwas zu leicht und das Stillen klappte nicht besonders gut. Glücklicherweise ist nichts Ernstes passiert, aber es war wichtig, dass Sie Flaschennahrung erhielt zusätzlich zu der wenigen Muttermilch, die Monique ihr geben konnte. Letztendlich war es lebenswichtig für sie.

Mehr über unsere Suche nach der richtigen Flaschennahrung könnt ihr Moniques Blogs lesen. Was mir aber erst spät klar wurde, war, dass es eine sehr starke Pro-Still-Bewegung gibt (jedenfalls in den Niederlanden). Verankert in der europäischen Gesetzgebung mit allen möglichen Einschränkungen und Vorschriften, strengen Kontrollen und Geldstrafen.

Wir haben im Krankenhaus und zu Hause mit Stillberaterinnen gesprochen und sie mehrmals um Rat gefragt. Und irgendwie bekommt man das Gefühl, dass sie zu nichts anderem raten (dürfen) als Stillen. Bizarr, wenn es einfach nicht klappt mit dem Stillen und es nur wichtig ist, dass dein Baby zunimmt… Linksrum oder rechtsrum.

Das Gleiche gilt für die Hebamme. Sie dürfen ebenso wenig frei mitdenken und Ratschläge erteilen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Bestimmt ist das gut gemeint, aber:

Ich würde mir mehr Transparenz wünschen

Auf diese Weise kann man Informationen in die richtige Perspektive setzen. Ein Haftungsausschluss
auf der Visitenkarte, der Website (oder notfalls auf der Stirn, haha) ist
ausreichend.

Ich wünsche allen Vätern und Müttern viel Glück und Weisheit bei allem, was auf sie zukommen mag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Neueste Kommentare