Lactose onder de loep: Een kijk op melksuiker

Laktose unter der Lupe: Ein wissenschaftlicher Blick auf Milchzucker

Lactose ist ein natürlicher Zucker, der in der Milch von Säugetieren wie Kühen, Ziegen und Menschen vorkommt. In diesem Blog erklären wir, was Lactose genau ist und warum Pure Goat sich dafür entschieden hat, Lactose als einzige Kohlenhydratquelle in unseren Produkten zu verwenden.

Was ist Lactose?

Lactose ist ein Zucker, der von Natur aus in Milch und Milchprodukten vorkommt. Es handelt sich um ein Disaccharid, was bedeutet, dass es aus zwei kleineren Zuckermolekülen besteht: Glukose und Galaktose. Lactose kommt in der Milch aller Säugetiere vor, einschließlich Kühen, Ziegen, Schafen und Menschen. Obwohl die Milchquelle variieren kann, bleibt die Zusammensetzung von Lactose immer gleich.

Europäische Gesetzgebung

Um sicherzustellen, dass Babys und Kleinkinder ausreichend Kohlenhydrate erhalten, hat die europäische Gesetzgebung für Folgenahrung eine Mindestmenge an Lactose festgelegt. Pure Goat hat sich entschieden, Lactose als einzige Kohlenhydratquelle zu verwenden. Wir betrachten Lactose, auch Milchzucker genannt, als eine wertvolle und reine Zutat, die zu unserer Philosophie passt. Wir verwenden kein Maltodextrin, das oft aus Mais stammt und eine günstigere Alternative zu Lactose darstellt.

Verdauung von Lactose

Lactose wird durch ein Enzym namens Laktase verdaut, das hauptsächlich im Dünndarm produziert wird. Dort wird Lactose in die beiden einzelnen Moleküle gespalten. Diese beiden Zucker dienen als Energiequelle, können aber auch als Bausteine für andere Moleküle im Körper verwendet werden.

Chemische Identität von Lactose

Auf dem oben gezeigten Bild sieht man das Lactosemolekül (bestehend aus den beiden Zuckerarten) und den Verdauungsprozess. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Lactose, unabhängig von der Quelle, chemisch identisch ist. Ob sie aus Kuhmilch, Ziegenmilch, Schafmilch oder Muttermilch stammt, die molekulare Struktur der Lactose bleibt gleich. Das bedeutet, dass der Körper keine Unterschiede zwischen Lactose aus verschiedenen Milchquellen macht; die Verdauung und der Stoffwechsel der Lactose verlaufen unabhängig von der Quelle auf dieselbe Weise.

Kuhmilcheiweißallergie

Lactose und die beiden Zucker enthalten keine Eiweiße und somit auch kein Kuhmilcheiweiß. Kinder mit einer Kuhmilcheiweißallergie reagieren auf die Eiweiße in Kuhmilch, wie Casein und Molkeneiweiße, nicht aber auf Lactose. Lactose selbst ist ein Zucker und löst bei diesen Kindern keine allergischen Reaktionen aus.*

* Bitte beachten: Kinder mit einer diagnostizierten Kuhmilcheiweißallergie können auch auf die Eiweiße in Ziegenmilch allergisch reagieren. Ziegenmilch ist daher nicht geeignet.


Häufig gestellte Fragen

Nein, in den meisten Fällen ist Ziegenmilch nicht für Babys mit einer nachgewiesenen Kuhmilcheiweißallergie geeignet. Das liegt daran, dass das Hauptallergen in der Kuhmilch, das Casein-Protein, zu etwa 90 Prozent mit dem Protein in der Ziegenmilch übereinstimmt. Dein Kind könnte daher ähnliche allergische Reaktionen zeigen. Wenn du den Verdacht auf eine Allergie hast oder Zweifel an der Umstellung bestehen, besprich dies bitte immer zuerst mit deiner Hebamme oder dem Kinderarzt.

Viele Eltern steigen bewusst auf Ziegenmilch um, weil sie eine natürliche und pure Alternative zu traditioneller Folgemilch auf Kuhmilchbasis suchen. Ziegenmilch hat von Natur aus einen milden und cremigen Geschmack, der für Babys sehr ansprechend ist. Pure Goat Company verwendet zudem biologische Ziegenvollmilch, ergänzt durch biologische Laktose, pflanzliche Öle, GOS-Ballaststoffe sowie essenzielle Vitamine und Mineralstoffe. Obwohl Stillen immer die erste und beste Wahl ist, bietet biologische Babynahrung auf Ziegenmilchbasis eine sichere und verantwortungsvolle Alternative.

Die Umstellung von Kuhmilch auf Ziegenmilch verläuft dank des milden Geschmacks meistens sehr unkompliziert. Es wird jedoch empfohlen, die neue Nahrung schrittweise einzuführen. Beginne beispielsweise damit, eine kleine Menge Ziegenmilch unter die aktuelle Folgemilch zu mischen, und erhöhe den Anteil langsam. Achte während des Übergangs gut auf die Reaktionen und die Verdauung deines Babys. Für eine persönliche Beratung kannst du dich jederzeit an deine Hebamme oder unseren Kundenservice wenden.