Waarom spugen baby's voeding uit?

Warum spucken Babys Nahrung aus?

Warum spucken Babys Nahrung aus?

Das Ausspucken von Milch durch Babys ist ein häufiges Phänomen. Viele Eltern fragen sich natürlich was der Grund für das Ausspucken von Milch ist. Es ist nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis. Es ist ein normales physiologisches Phänomen, das verschiedene Ursachen haben kann.

Normales und physiologisches Phänomen

Regurgitation

Regurgitation, auch "Aufstoßen" genannt, ist ein Prozess, bei dem der Mageninhalt in oder außerhalb des Mundes zurückfließt. Dies geschieht spontan und unwillkürlich. Oft passiert dies, weil das Baby Luft geschluckt oder zu hastig getrunken hat. Darüber hinaus ist der Magen eines Babys noch sehr klein, was die Kapazität der Nahrungsaufnahme begrenzt.

Gastroösophagealer Reflux (GER)

Gastroösophagealer Reflux (GER) ist eine häufige Ursache dafür, dass Babys Milch wieder ausspucken. Bei Reflux fließt der Inhalt des Magens in die Speiseröhre zurück, was Unbehagen und das Ausspucken von Nahrung verursacht. Dies liegt daran, dass der untere Schließmuskel der Speiseröhre, der den Magen von der Speiseröhre trennt, bei Babys noch nicht vollständig entwickelt ist.

Zu viel Nahrung

Manchmal trinkt ein Baby mehr, als sein Magen fassen kann. Dies kann ebenfalls zum Ausspucken der Milch führen. Eltern machen sich oft Sorgen, weil sie befürchten, dass ihr Baby nicht genug Nahrung bekommt, wenn es viel spuckt. Wenn dein Baby jedoch ausreichend uriniert, Stuhlgang hat, wachsam ist und gut wächst, gibt es grundsätzlich keinen Grund zur Sorge. Wenn du dich unsicher fühlst, ist es ratsam, mit deinem Kinderarzt  oder deiner Hebamme darüber zu sprechen.

Was kannst du tun, wenn dein Baby Nahrung ausspuckt?

Hier verschiedene Maßnahmen und Tipps, um das Ausspucken von Milch zu verringern.

  • Halte dein Baby während des Fütterns aufrecht: Dies fördert die Verdauung und verringert die Wahrscheinlichkeit von Reflux.
  • Halte dein Baby nach dem Füttern aufrecht: Lege dein Baby nicht direkt nach dem Füttern auf den Rücken, sondern halte es noch eine Weile aufrecht.
  • Warte mit dem Baden oder Wickeln: Setze dein Baby nicht direkt nach dem Füttern in die Badewanne und warte auch mit dem Wickeln.
  • Sorge für eine ruhige Umgebung während des Fütterns: Wenn dein Kind nicht abgelenkt ist , trinkt es auch ruhiger. 
  • Lass dein Baby ein Bäuerchen machen: Stelle sicher, dass dein Baby während und nach jeder Mahlzeit ein Bäuerchen macht.
  • Verlangsame das Trinktempo: Möglicherweise trinkt dein Baby zu schnell. Bei Flaschennahrung kann ein Sauger mit einer kleineren Öffnung helfen, das Trinktempo zu verlangsamen. Ein gutes Trinktempo liegt zwischen 15 und 20 Minuten pro Flasche.
  • Verwende Johannisbrotkernmehl: Du kannst einen Löffel Johannisbrotkernmehl zur Flaschennahrung hinzufügen, um die Nahrung dicker zu machen. Das kann helfen, den Reflux zu verringern. Achtung: Konsultiere zuerst deinen Kinderarzt oder dein Hebamme bevor du Johannisbrotkernmehl verwendest. Zusammen könnt ihr bestimmen, welche Menge für dein Kind geeignet ist. Jedes Kind ist unterschiedlich und hat eigenen Bedürfnisse. Manchmal reicht schon eine Messerspitze aus Johannisbrotkernmehl aus. Am besten baust du die Menge langsam auf, da zu dicke Nahrung auch nicht angenehm ist.

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Häufig gestellte Fragen

Nein, in den meisten Fällen ist Ziegenmilch nicht für Babys mit einer nachgewiesenen Kuhmilcheiweißallergie geeignet. Das liegt daran, dass das Hauptallergen in der Kuhmilch, das Casein-Protein, zu etwa 90 Prozent mit dem Protein in der Ziegenmilch übereinstimmt. Dein Kind könnte daher ähnliche allergische Reaktionen zeigen. Wenn du den Verdacht auf eine Allergie hast oder Zweifel an der Umstellung bestehen, besprich dies bitte immer zuerst mit deiner Hebamme oder dem Kinderarzt.

Viele Eltern steigen bewusst auf Ziegenmilch um, weil sie eine natürliche und pure Alternative zu traditioneller Folgemilch auf Kuhmilchbasis suchen. Ziegenmilch hat von Natur aus einen milden und cremigen Geschmack, der für Babys sehr ansprechend ist. Pure Goat Company verwendet zudem biologische Ziegenvollmilch, ergänzt durch biologische Laktose, pflanzliche Öle, GOS-Ballaststoffe sowie essenzielle Vitamine und Mineralstoffe. Obwohl Stillen immer die erste und beste Wahl ist, bietet biologische Babynahrung auf Ziegenmilchbasis eine sichere und verantwortungsvolle Alternative.

Die Umstellung von Kuhmilch auf Ziegenmilch verläuft dank des milden Geschmacks meistens sehr unkompliziert. Es wird jedoch empfohlen, die neue Nahrung schrittweise einzuführen. Beginne beispielsweise damit, eine kleine Menge Ziegenmilch unter die aktuelle Folgemilch zu mischen, und erhöhe den Anteil langsam. Achte während des Übergangs gut auf die Reaktionen und die Verdauung deines Babys. Für eine persönliche Beratung kannst du dich jederzeit an deine Hebamme oder unseren Kundenservice wenden.